Wohnen – Spielen – Lernen

Kinder lieben Farben – aber nicht jede. Farben können stimulieren und das persönliche Wohlbefinden verbessern, aber sie können auch traurig stimmen oder sogar bedrohlich wirken.

Für Kinder Lebensräume farbig zu gestalten, bedeutet Verantwortung für deren Wohlbefinden zu übernehmen. Dazu zählen Architektur und raumbezogene Gegebenheiten wie Größe, Höhe, Lage, Strukturen sowie natürliche und künstliche Beleuchtung der Räume.

Aufgrund der unterschiedlichen Augenhöhen von Kind und Erwachsenen ergeben sich andere Blickwinkel und ein deutlich anderes Wahrnehmungsfeld.

Auf Basis eines Kinderfarbspiels finde ich sehr schnell die Farben Ihres Kindes. Berücksichtigt werden auch die Vorzugsfarben, welche sich mit den Entwicklungsstufen des Kindes wieder ändern. Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich die Anforderungen an die Gestaltung der Umgebung des Kindes gut ablesen. Wichtig ist Farbüberreize, welche Aggressionen in alle Richtungen auslösen können, zu vermeiden.

Wir Erwachsenen dürfen nicht vergessen, dass das Kind etwas Wachsendes und Werdendes mit wenig Erfahrung ist. Geborgenheit ist das oberste Gebot. Orientierung an der Natur, in der kein Schwarz, Grau oder Weiß vorkommt, mit weitem hohem Himmel und sicherem Boden ist eine gute Basis für die uneingeschränkte Entwicklung Ihres Kindes.

Ziel ist es durch eine ausdrucksvolle Farbenwahl den persönlichen Spielraum, die Phantasie und die Spontaneität des Kindes zu wecken und zu fördern.